Unter dieser Überschrift veröffentliche die hessische Landesregierung ein Papier am 25. Februar, welche Hoffnungen auf eine baldige Öffnung des Trainingsbetriebs im Amateursport weckte. Die immer wieder steigenden Inzidenzzahlen machten diese Hoffnung schnell zu Nichte.
Für den Vorstand des TanzSportClub Rödermark bedeutet dies seitdem immer wieder Verordnungen nachlesen, recherchieren und banges Warten auf die nächsten Informationen aus Wiesbaden. Immer, wenn es was zu beraten gibt ruft die 1. Vorsitzende Cornelia Straub ihre Kolleginnen und Kollegen zu einer virtuellen Vorstandssitzung zusammen. Dass die Mitglieder allmählich ungeduldig werden ist verständlich. Aber so geht es uns Allen im täglichen Leben. Wir hoffen auf Lockerungen und einer langsamen Rückkehr ins „normale“ Leben, aber die dritte Welle hat alle Planungen für eine langsame Öffnung unmöglich gemacht.
Dennoch hat der Vorstand, da wo es für Trainer machbar war und für die Gruppe möglich ist, Videotrainings angeboten. Leider gibt es jedoch für Gruppen, wie die hochgefährdete Gruppe im Seniorentanz oder die jüngsten Mitglieder in der Ballettgruppe, diese Möglichkeit nicht. Dies liegt bei den Senioren daran, weil sie Gruppentänze einstudieren. Das eignet sich für Videounterricht nun mal nicht. Und bei den Balletttänzerinnen und -tänzern sind die Abstandsregeln nicht einzuhalten.
Zumba, Discofox, Breitensport und Turniersport wurden und werden jedoch für alle Gruppen virtuell angeboten. Die Turniertänzer konnten zunächst als Paar alleine und seit der neuesten Verordnung mit zwei Paaren und einem Trainer sich weiter fit halten. Dafür hat der Sportwart einen Zeitplan mit den Paaren abgestimmt, damit die Kontakt- und Hygieneregeln strickt eingehalten werden. Diese Gruppe ist aber die einzige bei der ein Training im Clubhaus möglich ist.
Für Ärger sorgt bei einigen, zum Glück sehr wenigen Mitgliedern, dass wir laut der Gebührenordnung, die durch die Mitgliederversammlung erlassen wurde, wir als eingetragener Verein, die Beiträge nicht einfach ruhend stellen dürfen. Der Landessportbund hat die Vereine ausdrücklich vor solchen Entscheidungen gewarnt und verweist auf die Gefahr, die Gemeinnützigkeit aberkannt zu bekommen, hin. Der Verein ist auf das Verständnis und die Unterstützung seiner Mitglieder auch angewiesen. Die Verpflichtungen das Clubhaus entsprechend zu unterhalten, sowie Beiträge für Verbände und Versicherungen laufen ungekürzt weiter. Die Trainer, die Videounterricht anbieten, müssen ja auch bezahlt werden. Und wie vorhin schon erwähnt ist das der überwiegende Teil der Mitglieder, der dieses Angebot erhält. Ob man es nutzt bleibt die Entscheidung des Mitglieds, ebenso wie die Entscheidung, ob man sich impfen lässt. Und auf diesem Punkt liegt die Hoffnung für weitere Öffnungen.
Als Vorsitzende versichere ich ihnen, dass wir alle Möglichkeiten ernsthaft und schnell prüfen, sollten wir unseren Trainingsbetrieb in irgendeiner Weise in Präsenz wieder aufnehmen können. Daher bitte ich Sie uns weiter die Treue zu halten. Wir bieten unseren Trainern an, wenn es ihnen möglich ist und sobald eine Öffnung möglich ist, unseren Mitgliedern auch während der Ferienzeit Trainingsstunden anzubieten und nachzuholen. Möglich wären auch zusätzliche Workshop-Angebote für die Mitglieder an Wochenenden, die der Verein dann kostenlos anbieten würde. Im Moment bleibt uns leider nur eine Möglichkeit. Die Hygieneregeln im privaten Bereich so gut wie möglich einzuhalten, um die Infektionszahlen einzudämmen.
Ich bitte Sie um ihr Verständnis und passen sie gut auf sich auf!
Cornelia Straub (1. Vorsitzende)

By | 2021-04-10T11:23:20+02:00 April 10th, 2021|Categories: Allgemein|Kommentare deaktiviert für Perspektiven für eine verantwortungsvolle Öffnung!